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Richtfest am 1. August 2000 mit viel ProminenzNach einer achtmonatigen Bauphase sind die wesentlichsten Bauarbeiten am Hundertwasserbahnhof abgeschlossen. Mit einem Richtfest und dem Aufsetzen der Goldkugel auf die gläserne Kuppel wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert.
Thomas Wegner hat den besten Blick, da oben auf dem Dach des Uelzener Bahnhofs: "Ist doch schön geworden", sagt der Schlosser und schaut stolz auf die gläserne Kuppel. Obendrauf thront eine funkelnagelneue goldene Kugel, blitzt im Sonnenlicht.
Im Hintergrund die St.-Marien-Kirche. Wenige Augenblicke zuvor hatten Thomas Wegners Kollegen den festlichen Akt vollzogen und die Kugel auf die Kuppelspitze gesetzt: Richtfest am Uelzener Hundertwasser-Bahnhof, und das vor viel Prominenz und mehreren Hundert interessierten Bürgern.
Ein bisschen Gemurmel und leichter Unmut bei den Einheimischen kann die Präsidentin nicht schocken: "Stimmt doch. Hier kann doch nur alles besser werden." Bürgermeister Günter Leifert erteilt allen unkenden Zeitgenossen endgültig eine Absage: "Es gibt keine Stimme mehr, die sagt, dieses Projekt werde nicht zu Ende geführt. Dieser Bahnhof ist einmalig in der Welt." Die Bahn, die kommt natürlich beim Richtfestakt auch zu Wort: "Der Bahnhof Uelzen ist ein Kulturbahnhof, ein Öko-Bahnhof und der einzige Hundertwasser-Bahnhof", lobt Alfred Possin, Personalvorstand der Bahn-Tochterfirma "DB Station und Service". Possin kürt die goldene Kugel glattweg "zu einem weiteren Wahrzeichen Uelzens" und prophezeit gar einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung: "Uelzen wird überregionaler Anziehungspunkt werden." Und dann die Worte Possins die die Uelzener besonders gern hören: "Natürlich werden wir das Projekt vollenden. Im Oktober wird der Bahnhof eröffnet werden." Im Bahnhof selbst gab es bis zum Abend eine Party mit afrikanischer Trommelmusik, die die Gäste zum Tanzen animierte und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.
Um kurz vor acht Uhr folgte dann noch ein Fernseh-Interview mit Raimund Nowak (Vereinsvorstand Bahnhof 2000 Uelzen e.V.), es wurde live im N3-Fernsehen ausgestrahlt.
Eine rundum gelungene Veranstaltung. (Text teilweise aus Allgemeine Zeitung Uelzen vom 2.8.00) |
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