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Projektbericht 2000 - Vorbemerkung

Die Projektgruppe Bahnhof 2000 (jetzt Bahnhof 2000 Uelzen e.V. / im weiteren Text kurz als Projektgruppe bezeichnet) hat sich bei der Weltausstellungsgesellschaft um die Aufnahme in das Programm Weltweite Projekte der EXPO beworben. Mit dieser Bewerbung hat die Projektgruppe den von ihr selbst angeregten EXPO-Vorschlag wieder aufgegriffen, da die Stadt Uelzen das Vorhaben nicht weiter verfolgen wollte. Die Projektgruppe hat das Konzept des EXPO-Projektes entwickelt und in einem ungewöhnlichen Kooperationsmodell mit verschiedenen Partnern zur Realisierungsreife gebracht. Die Realisierung des Projektteiles Hundertwasser-Architekturprojekt erfolgte in der Verantwortung der Deutschen Bahn AG.

Die Zusammenarbeit von drei Politikern aus unterschiedlichen Parteien, die ehrenamtlich ein EXPO-Projekt entwickeln und quer zu allen Hierarchie- und Politikebenen im Interesse der Sache arbeiten, stieß vielerorts auf Sympathie, erzeugte jedoch auch "Irritationen", die insbesondere in verschiedenen Ebenen der lokalen Politik und Verwaltungen geortet werden konnten.

Während der Phase der Projektentwicklung, der Bewerbung um die EXPO-Beteiligung, der Einwerbung der Beteiligung von Friedensreich Hundertwasser und der Überzeugungsarbeit bei der Deutschen Bahn AG galt das Wirken der Projektgruppe vor Ort gemeinhin als aussichtsloses Unterfangen, deren Scheitern aus "sicherer Entfernung" (und oft mit einem gerüttelten Maß an Häme) beobachtet wurde. Einige Akteure konnten, als sich der Erfolg des Projekts zunehmend abzeichnete, ihre Rolle des Beobachters nicht in die eines konstruktiven Unterstützers umwandeln.

Trotz dieser schwierigen lokalen Klimabedingungen ist das Projekt Bahnhof 2000 Uelzen gut gewachsen. Darüber zu spekulieren, ob bei einem günstigeren Klima Vieles besser und Manches zusätzlich gewachsen wäre, ist nur spekulativ zu beantworten. Die Berichtspflicht gebietet es jedoch, diesen Teil der Projektgeschichte nicht vollends aussparen. Eine treffende journalistische Darstellung der lokalen Bedingungen ist dem Journalisten Michael Martens (der über gute Ortskenntnisse verfügt) in der FAZ gelungen.

 

 
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© Bahnhof 2000 Uelzen e.V. - Impressum - 24.10.2003