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Bundespolizeiinspektion Lüneburg Einsatzabschnitt Uelzen

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde im Bahnhof Uelzen ein Bahnpolizeiposten im Bahnhofsgebäude eingerichtet. Die Bahnpolizei war eine Sonderpolizei des Bundes und bei der damaligen Deutschen Bundesbahn fest integriert.

Eine Übertragung der bahnpolizeilichen Aufgaben an den Bundesgrenzschutz erfolgte im Jahre 1992.

Der Bahnpolizeiposten Uelzen wurde dann 1998 als Einsatzabschnitt der damaligen Bundesgrenzschutzinspektion Lüneburg angegliedert.

Am 01.07.2005 erfolgte dann die Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei (BPOL). Mit der Umbenennung in Bundespolizei erhielt der Bundesgrenzschutz eine Bezeichnung, die seinem veränderten Aufgabenspektrum Rechnung trägt.

Der Aufgabenschwerpunkt der Bundespolizeiinspektion (BPOLI) Lüneburg liegt im bahnpolizeilichen Bereich. Dazu gehört die Verfolgung von Straftaten und die Gefahrenabwehr, z.B. Sachbeschädigung durch Graffiti oder gefährlicher Eingriffe in den Bahnverkehr, aber auch Aufklärungsarbeit an den Schulen, wo Kinder auf die Gefahren, die von den Bahnanlagen ausgehen, hingewiesen werden.

Bei der Gefahrenabwehr ist eine enge Zusammenarbeit mit den Rettungs- und Hilfsorganisationen unerlässlich. Zusätzlich werden Sondereinsätze, wie z.B. die Überwachung von Bahnstrecken zur Verhinderung von Raubstraftaten, in Zusammenarbeit mit der Polizei und benachbarten undespolizeiinspektionen durchgeführt. Weitere Aufgaben hat die BPOLI im grenzpolizeilichen Bereich wahrzunehmen unter anderem auf den Sport- und Bundeswehrflugplätzen im Regierungsbezirk Lüneburg. Außerdem obliegt ihr die Bekämpfung der unerlaubten Einreise und der Schleusungskriminalität in der Region.

Die Bundespolizeiinspektion Lüneburg ist in den fünf Landkreisen
 • Lüneburg ·
 • Uelzen
 • Lüchow-Dannenberg
 • Soltau-Fallingbostel
 • Celle
für die grenzpolizeilichen und bahnpolizeilichen Aufgaben zuständig

 

 
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© Bahnhof 2000 Uelzen e.V. - Impressum - 01.09.2006