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Joe Wulf & The Gentlemen Of Swing “Swinging Christmas”

Swingende Mischung zur Weihnachtszeit

Konzert am 22.12.2004 um 20:00 Uhr im Hundertwasser-Bahnhof Uelzen

Joe Wulf & The Gentlemen Of Swing spielen am Mittwoch, 22. Dezember um 20:00 Uhr im Hundertwasser-Bahnhof Uelzen die schönsten Swingtitel und American Standards von I'm Dreaming Of A White Christmas bis Let It Snow, Let It Snow, von Bing Crosby bis Frank Sinatra, von Louis Armstrong bis Nat King Cole.
Die sechs hochkarätigen Jazzmusiker möchten das Publikum mit sensiblen Interpretationen der beliebtesten Weihnachtssongs und mit ihrem einzigartig swingenden Sound begeistern. Bandleader und Ausnahmeposaunist Joe Wulf präsentiert in Swinging Christmas zudem seine Qualitäten als hervorragender Sänger.

JOE WULF

Joe Wulf's Leidenschaft gilt dem traditionellen Jazz, Swing und Blues der 30er und 40er Jahre. Auf der Bühne erweckt der virtuose Posaunist die großen Jazzlegenden zu neuem Leben - von Louis Armstrong und Glenn Miller bis zu Benny Goodman und Duke Ellington.
Bei Konzerten im In- und Ausland und auf renommierten Jazzfestivals begeistert er sein Publikum mit sensiblen Arrangements klassischer Jazztitel und ausgefeilten Neukompositionen. Und vor allem: mit seinem unvergleichlich swingenden Sound!
Joe Wulf's meisterhafte Technik an der Posaune und seine stilistische Vielfalt haben ihn international bekannt gemacht - er gilt als einer der interessantesten Posaunisten der Gegenwart. "Joe Wulf is the next great bandleader of the jazz-business" prophezeite der große amerikanische Jazzklarinettist Buddy DeFranco anläßlich eines Jazz-festivals in Deutschland. Und Startrompeter Clark Terry fügte kürzlich hinzu: "Joe Wulf is a marvelous trombone-player, he has been a wonderful surprise to me."
Der exzellente Musiker, Komponist und Arrangeur sieht seine großen Vorbilder in Jack Teagarden, Lawrence Brown, Vic Dickenson, Dan Barrett, George Masso und Roy Williams. 1997 wurde Joe Wulf mit dem deutschen Fachmedienpreis als bester Posaunist und Bandleader des Jahres ausgezeichnet.

REFERENZEN

Bei seinen Konzerten im In- und Ausland steht Joe Wulf mit international renommierten Musikern auf der Bühne. Kollegen des deutschen Posaunisten aus der internationalen Jazzszene:

Paul Kuhn, Bill Ramsey, Buddy DeFranco, Chris Barber, Mr. Acker Bilk, Roy Williams, Sir Roland Hanna, Gene Conners, Dan Barrett, Mel Lewis, Spiegel Wilcox, Jimmy Woode, Dick Morgan, Oscar Klein, George Masso, Bob Barnard, Berryl Bryden, Angela Brown, Benny Waters, Slide Hampton, Pete York, Huub Janssen, Red Holloway, Rod Mason, Al Grey, Clark Terry, Elvin Queen, Glenn Zottola, Charly Antolini, Benny Bailey, Tom Saunders, Sir Danny Moss, Keith Smith

Eine Auswahl seiner Auftritte in Konzerthäusern:

Philharmonie Köln, Konzertgebouw Amsterdam, HCC Hamburg, Alte Oper Frankfurt am Main, Townhall Bath, Beethovenhalle Bonn, ICC Berlin, Constitution Hall Washington DC, Tonhalle Düsseldorf, Rhein-Mosel Halle Koblenz, Theater Mannheim

... auf internationalen Jazzfestivals:

Jazzfestival Lugano und Jazzfestival Biel in der Schweiz, Jazzfestival Nottingham, Jazzfestival Edinborough und Jazzfestival Bristol in Großbritannien, Jazzfestival Breda, Jazzfestival Eindhoven und Jazzfestival Haugesund in den Niederlanden, Jazzfestival Koblenz, Hot Jazz Meeting, Swing am Ring, Dixieland Festival Dresden, Kemptener Jazzfrühling, Jazzfestival im Mülheim-Ruhr Center, Jazzfestival Braunschweig und Jazzfestival at Sea

... in Radio und Fernsehen:

Radio Hilversum / Niederlanden, Radio Copenhagen / Dänemark, Deutsche Welle, Deutschlandfunk, ZDF, WDR, SWR, HR, NDR, SDR, MDR, RPR und BBC / England

... und im Auftrag von Unternehmen und Organisationen:

Mercedes Benz AG, BMW, Ford, Porsche, Haribo, EHL AG, UNICEF, Karstadt Kaufhäuser, Breuninger Kaufhaus, BASF, KD-Schiffahrtsgesellschaft, IHK Industrie- und Handels-kammer, HK Handelskammer, Dupont, Sparkasse, Deutsche Bank, Volksbank, ADAC, Bundeskanzler Gerhard Schröder.


Swingende Mischung zur Weihnachtszeit

Seligenstadt, Ausgabe 23.12.2003

Joe Wulf & the Gentlemen of Swing im Schalander

Seligenstadt (bke). Helle Begeisterung von acht bis zwölf: Das beschreibt mit einem Satz einen Jazzabend der Sonder klasse im Schalander der Seligenstädter Glaabsbräu. Das Sextett um Joe Wulf, den neuen Stern an Europas Posaunistenhimmel, bot vor ausverkauftem Haus eine jazzig-swingende Mischung lustiger Lieder zur Weihnachtszeit. Interpretationen und überragendes musikalisch- technisches Können der Akteure auf ihren Instrumenten überzeugten das sachverständige Publikum bei der 44. Veranstaltung dieser Kunstforum-Reihe.

In Jazzkreisen gilt "kommerziell" als Schimpfwort. Manch Außenstehender mag sich gefragt haben, wie die Präsentation so populärer Titel wie "Winterwonderland", "Santa Claus Is Coming To Town" und anderer diesem Vorwurf entgehen könne. Sie konnte, und das war wohl die größte Überraschung des Abends. Abseits von engstirnigem Purismus gelang es den Musikern, ihre Professionalität in den bekannten Melodien feinfühlig erscheinen zu lassen und ausgelassene Stimmung zu erzeugen. Mehr noch, auch klassische Weihnachtslieder von "O Tannenbaum" bis zu "Stille Nacht, heilige Nacht" boten sie ein-, aber nicht aufdringlich in subtilen Arrangements dar. Da wurde nichts "verhottet", der Respekt vor den Originalkompositionen blieb gewährt. So bunt wie das Programm, so breit gefächert waren die Akteure. Bandleader Joe Wulf aus Mayen begann im Alter von neun Jahren, Posaune zu spielen, studierte das Instrument später an der Musikhochschule Köln. Diese Ausbildung ist jedem seiner Töne anzuhören, die auf der Tenorposaune selbst in hohen Lagen warm und weich erklingen. Auch mit vokalen Vorträgen wusste Wulf zu beeindrucken. Sein Trompeter Terrence Ngassa aus Kamerun, eiferte dem großen Louis Armstrong instrumental, aber auch vokal erfolgreich nach: "Satchmo II" gab seine Visitenkarte ab und wurde begeistert gefeiert.

Klarinette und Tenorsaxophon kamen sozusagen aus der Schweiz: Francois DeRibaupierre aus Lausanne bot mit seinen bemerkenswerten Beiträgen die perfekte Ergänzung der Lead-Instrumente durch seine Ein-Mann-Reed-Section.

Diese drei Solisten erhielten das rhythmische Fundament durch die andere Hälfte des Sextetts. Am Piano brillierte der junge Ungar Christian Nemet, dessen klassische Grundausbildung ihn zu einer Virtuosität auf dem Niveau des inzwischen verstorbenen Rumänen Eugen Cicero befähigt. Nicht von ungefähr ist er derzeit einer der gefragtesten Jazzpianisten Europas.

Souverän und meisterhaft agierte Bert Thompson aus New York am Bass. Improvisationen über "Winterwonderland" bewiesen die Klasse, die er als langjähriger Weggefährte Lionel Hamptons und Dizzy Gillespies entwickelte.

Aus San Francisco stammt Schlagzeuger Will Lindfors, dessen Vorfahren aus Estland über Finnland und Schweden in die USA kamen. Zum Studium der Musik kehrte er ins alte Europa zurück, wo er die Ausbildung in Amsterdam aufnahm. Seine Karriere führte ihn um den ganzen Erdball. 1998 erhielt er den deutschen Fachmedienpreis als bester Schlagzeuger.
Den einzigen Wermutstropfen mussten diejenigen hinnehmen, die keine Karte bekommen hatten. Aber sie erhalten eine neue Chance: Das Kunstforum plant für nächstes Jahr eine Wiederholung. Am Donnerstag, 16. Dezember, ist im Schalander an der Frankfurter Straße wieder "Swinging Christmas" mit derselben Band angesagt.

 
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